Behnisch Akademie

Diese auffällige Intensität

Die Berlinische Galerie zeigt „Künstlerische Fotografie in der DDR 1945-1989“

Was für eine beeindruckende Ausstellung! Nahezu ihr gesamtes Erdgeschoss hat die Berlinische Galerie für „Künstlerische Fotografie in der DDR 1945-1989“ bereitgestellt. Werke von 34 Autoren sind großzügig über die riesigen Wände verteilt.

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Mondlandschaften, Baugrundstücke

Es gibt so viele Sichten auf die Stadt nach dem Krieg

"Die Bombenangriffe des letzten Krieges haben mächtige Lücken in den Organismus der Stadt gerissen. Weite, säuberlich aufgeräumte Flächen dehnen sich zwischen der stehengebliebenen, als Ruine erhaltenen oder wiederaufgebauten Bebauung. ... Aber man stellt einen überraschenden Eindruck fest. Der ‚Steinhaufen‘, durch den einst endlose, nur noch in den Namenschildern vermerkte Straßenschluchten führten, hat Luft und Raum bekommen. Die einzelnen Bauten wirken mit ungeahnter Plastik. Sollte es nicht möglich sein, einer Stadt, die wieder aufgebaut wird, diese Größe und Räumlichkeit, diese Tiefe und Weite des darüber geöffneten Himmels zu erhalten?"

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Hier muss der Print vom COOP-Interieur hin

Eine Haltung zur Wirklichkeit, die uns verbindet



Laudatio zur Verleihung des Konrad-Wolf-Preises an OSTKREUZ.

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Wahlverwandtschaft

Das Erbe der Magnum-Fotografen im „Land der angehaltenen Zeit“

Über die Rolle, die Kunst oder Künstler in den gesellschaftlichen Verhältnissen der DDR gespielt haben, ist in den zurückliegenden Jahren viel geredet und geurteilt worden. Je nach politischer Opportunität wurde der propagandistische (oder zumindest affirmative) Charakter einer „Staatskunst“ angeklagt, das Mittelmaß einer „Avantgarde-fernen Provinz“ belächelt oder, zuletzt in diversen Überblicksschauen zum Wende-Jubiläum 2009, die Aufmüpfigkeit einiger Unangepasster, der Chic einer heute exotisch anmutenden „Szene“ gefeiert.

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