Hier entsteht eine Wiese

Kein Pessimismus, nirgends

Deutschland hat ein neues Totschlagwort: Dagegen. Die Kanzlerin haut es der Opposition um die Ohren, ihr Außenminister trommelte seine Liberalen damit wie zum letzten Gefecht: Wehret denen, die immer nur dagegen sind! Ewige Pessimisten, die gegen Milliardenbahnhöfe auf die Straße gehen, gegen kontinentale Flugdrehkreuze, gegen fadenscheiniges Verbunkern von CO2 oder strahlendem Müll. Die sich nicht mehr kindlichen Herzens an Hochhäusern erfreuen, denen nicht mehr jede Autobahntrasse einleuchtet. Und das ist gut so.

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Shrinking Cities, Empty Landscapes

The East German Experience

If you take a look on any statistical dates and figures, mapping districts in Germany for their economic power, peoples income, quote of joblessness, losses or wins by migration movement or many other items, and if you mark the results in colors, you’ll suddenly find an old, well known phenomenon:

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Neuland

Wo die Menschen davonlaufen, verlieren selbst Grund und Boden alle Heiligkeit

Über eine Million Menschen sind seit der Grenzöffnung aus dem Osten Deutschlands in den Westen gezogen. Skeptische Demographen rechnen mit 8,6 Millionen Ostdeutschen im Jahr 2050, was grob gerechnet auf eine Halbierung der Bevölkerung seit 1990 hinausliefe und damit auf ein vollkommen anderes Land, als das uns bisher vertraute.

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Shrinking Cities, Empty Landscapes – The East German Experience

Inseln besonderer Freiheit

Mit Bauausstellungen nach
neuen Wegen suchen

Behutsamkeit: So lautete der Wendebegriff, die sich im gesellschaftlichen Bewusstsein einzunisten begann, seit 1972 der Club of Rome mit seinem aufrüttelnden Manifest über die „Grenzen des Wachstums“ an die Endlichkeit unseres Planeten erinnert hatte. Doch damit schien auch das Prinzip Bauausstellung an ein Ende gekommen.

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Hier muss der Print vom COOP-Interieur hin

Bleiberecht zum Höchstgebot?

Am Anfang war der Leerstand. Vor geschlossenen Fabriken, aufgelassenen Militärarealen oder zugenagelten Bahnhöfen konnte man noch tapfer die Augen verschließen. Ein jahrelang verrammeltes Kaufhaus oder das einst glamouröse, heute verrottende Premierenkino im Herzen der Innenstadt waren schon schwerer zu ignorieren. Eine Million leere Wohnungen in Ostdeutschland endlich gaben Anlass für Alarm: Technologischer plus demografischer Wandel zwingen die Gesellschaft, sich neu zu sortieren. Auch Disparitäten verteilen sich neu: Städte schrumpfen, Regionen entleeren sich. Für davon betroffene Wohnungsunternehmen ging es ums blanke Überleben. Ab jetzt war von Leerstandskrise die Rede.

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